Als Handball wird eine Sportart bezeichnet, bei dem man mit der Hand den Ball in das Tor des Gegners wirft und trifft und damit ein Tor erzielt. Es spielen zwei Mannschaften, wobei eine Mannschaft aus 7 Spielern besteht, das heißt, sechs Spieler auf dem Feld und eben der Torwart. Die Spielzeit beträgt zweimal 30 Minuten, bei den jüngeren Spielern gibt es hierbei kürzere Zeiten. Zwischen den zweimal 30 Minuten Spielzeit haben die Spieler einmal 10 Minuten Pause. Welche Mannschaft in diesen beiden 30 Minuten die meisten Tore erzielt, hat dann am Ende gewonnen.
Beim Handball reicht die Geschichte bis hin zur Antike und dem Mittelalter, wo zu seiner Zeit ähnliche Fangspiele gespielt wurden. Besonders bei den Römern waren solche Spiele sehr beliebt, da sich so ein Spiel leicht einmal zwischen den Kämpfen einschieben ließen. Als wahrer Beginn des eigentlichen Spiels gilt der 29. Oktober 1917. Der Berliner Oberturnwart Max Heiser entwarf einst das Spiel „Torball“ für die Frauen und änderte es an diesem Tag im Oktober in Handball um und bestimmte dabei auch die Regeln, wie das Spiel ablaufen sollte. Anfangs war es nur ein Spiel für Mädchen und Frauen, damit diese sich auch bei Spielen austoben konnten, ohne, dass es zu „körperbetont“ wäre, laut Heiser, wie es eben beim Fußball der Jungs der Fall gewesen wäre.
So wurde dieses Spiel immer beliebter und wurde dann auch von den Jungen und Männern übernommen und gespielt. Inzwischen gibt es noch zwei weitere Varianten, die sich aus dem Handball gegliedert haben und das wären zum einen der Beachhandball und zum anderen der Feldhandball, der heute nicht mehr so viel gespielt wird.
Beim Handball gibt es wie beim Fußball eine Bundesliga und natürlich auch eine zweite Liga. Die besten Handballspieler findet man in der Nationalmannschaft, die bei der Olympiade, Weltmeisterschaft und Europameisterschaft um den besten Platz an der Spitze kämpfen.